Schwarze Salbe selber machen
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Indianische Salbe auch "Schwarze Salbe" genannt selbst herstellen

Schwarze Salbe selber machen

Diese Salbe ist unglaublich. Sie schafft es, Fremdkörper und Gifte aus dem Körper zu lösen. Warzen verschwinden. Glas- und Holzsplitter, Kaktus- und Bienenstacheln werden aus der Haut gezogen. Eingewachsene Zehennägel kann man damit ebenso behandeln wie eingewachsene Haare.

Es wird aber noch erstaunlicher:
(Aus dem Original-Artikel: Indian black salve: The magical cancer cure.
If you are suffering with skin cancer, or want to get rid of warts, moles, or skin tags you have come to the right place for information. Here you will find information about black salve and bloodroot salve. )
So mancher setzt sie sogar erfolgreich gegen Krebsgeschwüre ein (dort empfiehlt sich als zusätzlicher Wirkstoff die Beigabe von 3 Esslöffel kanadischem Blutkraut aus der Apotheke.

Es gibt einige verschiedene Anleitungen für diese Salbe. Die Rezepturen unterscheiden sich allerdings wenig voneinander. Ob ihr sie verwendet, liegt in eurem Ermessen – ich bin kein Arzt – aber ich für meinen Teil habe sie immer parat. Dick auftragen, Kompresse drauflegen, befestigen und abwarten…

Ihr braucht:
1 Esslöffel Honig
Nach Möglichkeit: 1 Esslöffel getrockneter, fein gemahlener Spitzwegerich und 1 Esslöffel getrocknetes, fein gemahlenes Beinwell
4 Esslöffel Wollwachs (Lanolin anhydrid) – siehe Anhang!
50 Milliliter Calendulaöl (siehe Anhang)
50 Milliliter Kamillenöl (siehe Anhang)
3 Esslöffel Heilerde “Hautfein” (oder weiße oder braune Lavaerde)
3 Esslöffel Aktivkohle oder 12 zermörserte Kohlekompretten
15 Tropfen Teebaumöl
Die Zubereitung:
Das Wollwachs und den Honig mit dem Öl im Wasserbad zum schmelzen bringen. Alle weiteren Zutaten in einer Schüssel zusammenmischen.


Dann das Ölgemisch hinein rühren und in ein Schraubglas füllen. Hält sich ewig!



Anhang:

Wollwachs – vor allem als Lanolin bekannt – ist eine wirklich tolle Sache, auf die ich unerklärlicherweise erst vor ein Paar Monaten gestoßen bin.
Eine Freundin empfahl es mir wegen den antiseptischen und wundheilenden Wirkungen als Brustwarzensalbe beim Stillen. Das Zeug hat wunderbar als Solches funktioniert! Ich habe auch nur 10 Gramm davon in der Stillzeit verbraucht, kann man sich in der Apotheke in Kleinstmengen abfüllen lassen.

Ganz ohne Chemie, Bleichmittel, Paraffin oder andere Zusätze nennt sich die goldgelbe, leicht wollig duftende Masse adeps lanae anhydricus.
Ich nutze es in der Wundschutzcreme für meinen Sohn, als Lippenbalsam und für besonders raue Hände, um Wollsachen zu behandeln und als Trennmittel zum basteln… Vaseline adé!

Calendulaöl – selber machen ist gar nicht so schwierig. Da auch sensible Erwachsenenhaut durchaus ähnlich funktioniert, achte ich sehr darauf, was ich zur Körperpflege nutze. Vor allem aber beim Baby! Also mache ich jetzt das mild pflegende Calendulaöl -was ich bisher von Weleda für knapp 10 Euro für 200 Milliliter in der Plastikflasche kaufte - für knapp 10 Euro pro Liter selber. Eignet sich auch ganz toll zum Herstellen von Wundschutzsalbe, Ringelblumensalbe und zur entspannenden Massage für Erwachsene.
Calendula – vielen auch als Ringelblume bekannt – wirkt antiseptisch, antibakteriell, beschleunigt die Wundheilung und duftet kaum. Es ist daher für die Babypflege bestens geeignet und in vielen Wundschutzcremes zu finden.

Ihr braucht:
40 Gramm getrocknete Ringelblumenblüten (Calendula) aus dem Reformhaus
1 Liter kaltgepresstes Öl (Sonnenblumen-, Mandel- Avocado- Jojoba- Aprikosenkern- oder Sesamöl, gern auch ein Gemisch)
Ein großes Weckglas
3 Wochen Geduld oder einen Topf

1. Methode – wenn man 3 Wochen Zeit hat:

Das Öl in einen Topf geben und leicht erwärmen. Die Blüten in das Weckglas geben und mit dem warmen Öl übergießen. Das Gemisch mit einem Holzlöffel rühren und darauf achten, dass alle Blütenblätter mit Öl bedeckt sind. Das Glas verschließen und 3-6 Wochen an einen durchgängig warmen Ort stellen (Fensterbänke werden Nachts zu kalt). Anschließend das Öl durch ein Küchentuch abseihen und in Flaschen füllen.

Hier neben Rosenessig zu sehen.

2. Methode – wenn man 2 Stunden Zeit hat:
Das Öl und die Blüten in das Glas geben. In einen mit heißem Wasser gefüllten Topf (= Wasserbad) stellen und auf niedrigster Stufe 2 Stunden durchziehen lassen (nicht kochen). Alle halbe Stunde mit einem Holzlöffel durchrühren und nachsehen, ob noch genug Wasser im Topf ist. Anschließend das Öl durch ein Geschirrtuch abseihen und in Flaschen füllen.
Tipp: Ähnlich funktioniert die Herstellung von Rosen-, Arnica, Kamillen- oder Lavendelöl.
Wem das zu viel Aufwand ist, den kann ich nur warnen: Finger Weg von Penaten und co.! Dort lauern Mineralöl, allergieverdächtige Duftstoffe, Konservierungsstoffe etc. Achtet auf die Inhaltsstoffe oder nehmt einfach Olivenöl. Dann riecht das Baby zwar etwas ungewohnt nach Pizza, aber es ist allemal besser als das meiste Zeug aus der Drogerie.

Kamillenöl selbst herstellen geht sehr ähnlich.
Ihr braucht:
- 15 Gramm getrocknete Kamillenblüten oder Kamillentee
- 500 Milliliter kaltgepresstes Öl (Sonnenblumen-, Mandel- Avocado- Jojoba- Aprikosenkern- oder Sesamöl, gern auch ein Gemisch)
- Ein großes Weckglas
- 2 Wochen Geduld oder einen Topf

1. Methode – wenn man 2 Wochen Zeit hat:
Das Öl in einen Topf geben und leicht erwärmen. Die Blüten in das Weckglas geben und mit dem warmen Öl übergießen. Das Gemisch mit einem Holzlöffel rühren und darauf achten, dass alle Blüten mit Öl bedeckt sind. Das Glas verschließen und 2-4 Wochen an einen durchgängig warmen Ort stellen (Fensterbänke werden Nachts zu kalt). Anschließend das Öl durch ein Küchentuch abseihen und in Flaschen füllen.

2. Methode – wenn man 2 Stunden Zeit hat:
Das Öl und die Blüten in das Glas geben. In einen mit heißem Wasser gefüllten Topf (= Wasserbad) stellen und auf niedrigster Stufe 2 Stunden durchziehen lassen (nicht kochen). Alle halbe Stunde mit einem Holzlöffel durchrühren und nachsehen, ob noch genug Wasser im Topf ist. Anschließend das Öl durch ein Geschirrtuch abseihen und in Flaschen füllen.



Kanadisches Blutkraut
Sanguinaria canadensis L. (Kanadische Blutwurzel)
Geschichte
Der Name Sanguinaria ist vom lateinischen sanguis, was «Blut» bedeutet, abgeleitet und nimmt Bezug auf den orangeroten Milchsaft der Pflanze. Der Artname canadensis weist auf seine Herkunft aus Kanada hin. Die Indianer Nordamerikas haben die Wurzel als Heilmittel gegen zahlreiche Leiden eingesetzt. Der Saft der Pflanze diente ihnen zum Bemalen der Haut, als insektenabwehrendes Mittel und zum Färben von Gegenständen. Auch von den amerikanischen und französischen Färbereien ist die Pflanze erfolgreich verwendet worden. Anfang des 19. Jahrhunderts gelangte die Wurzel in den europäischen Handel. Sie wurde in kleinen Dosen entweder in Pulverform oder als Tinktur verschrieben, diente als schweißtreibendes Mittel und als Expektorans bei chronischer Bronchitis. Die Wurzel der Sanguinaria gilt in Nordamerika als offizinell.
Botanische Merkmale
Die Kanadische Blutwurzel ist eine ausdauernde Pflanze mit einem verholzten, kriechenden Wurzelstock, der einen rötlichen Milchsaft enthält. Aus dem Wurzelstock sprießen jährlich nur ein einziges, handförmiges siebenlappiges Blatt mit kerbig-gezähnten Lappen sowie ein kahler, bis 25 cm hoher Stängel mit einer einzigen weißen Blüte. Die Blattoberseite ist gelbgrün, die Unterseite heller und von markanten, orange bis violett gefärbten Nerven durchzogen. Die Blüte besitzt acht bis zehn Kronblätter und zahlreiche Staubblätter. Zwei Fruchtblätter verwachsen zur vielsamigen Kapsel mit einer Länge von 3–5 cm. Die Blütezeit ist von März bis April.
Vorkommen
Die Pflanze ist in lichten, feuchten Wäldern des atlantischen Nordamerika von Kanada über Florida bis Nordmexiko beheimatet.
Verarbeitung
Die Herstellung der Urtinktur erfolgt gemäß aktuellem HAB. Verwendet werden die getrockneten unterirdischen Teile von Sanguinaria canadensis L. im Herbst. Die homöopathischen Dilutionen werden durch Handverschüttelung zubereitet.

Selbstverständlich wird gegen diese Salbe oder gegen einzelne Bestandteile aus dem Schatz von Mutter Natur durch die Pharma im Internet Stimmung gemacht. Wie ja bekannt ist, soll alles Wissen über Heilpflanzen und Nahrungsergänzungen ausgemerzt werden. Die Pharma empfiehlt an dieser Stelle als Krebstherapie die Chemotherapie, die – wie hinlänglich bekannt ist – oft mehr Schaden anrichtet, als tatsächlich zur Heilung beizutragen.



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