Gesunde Milch?
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Milch wurde durch moderne Fütterung zu Gift gemacht

von Hermann Breit Herausgeber von www.politaia.org

Immer mehr Menschen werden nach dem Verzehr von Milchprodukten müde, bekommen Bauchschmerzen, Durchfall oder müssen sich gar übergeben. Kommen ihnen diese Symptome bekannt vor? Dann leiden sie vermutlich unter einer sogenannten Laktoseintoleranz. Die Zahl der Betroffenen hat in den letzten Jahren so zugenommen, dass es sich mittlerweile für die Nahrungsmittelindustrie rentiert eine vielfältige Auswahl an laktosefreien Produkte anzubieten. Doch liegt dies wirklich am schlechten Gesundheitszustand der Menschen? In der ExtremNews Sendung „Ihr Thema …“, sagt jetzt ein Bauer: „Milch ist aufgrund der heutigen Fütterungsweise zu Gift geworden“.

Vor ein paar Jahren hieß es in Kampagnen und der Werbung noch: „Die Milch macht‘s!“ oder „… für die tägliche extra Portion Milch“. Nachdem mittlerweile aber bei über zwanzig Prozent der Bevölkerung eine Laktoseintoleranz diagnostiziert wurde, schwenkt die Werbung auf laktosefreie Produkte um. Doch worin liegt der Grund für die steigende Milchzucker-Unverträglichkeit?

Für die Schulwissenschaft ist die Ursache einer Laktoseintoleranz hauptsächlich genetisch bedingt, da es ursprünglich nicht vorgesehen war, dass Erwachsene Milch trinken. So verloren nach dem Abstillen unsere Vorfahren die Fähigkeit den enthaltenen Milchzucker, die Laktose, im Darm zu spalten und Milch zu verdauen. Erst mit der Einführung der Milchwirtschaft im östlichen Mitteleuropa vor gut 7500 Jahren entwickelten die Menschen durch Mutation ein Gen, das die Produktion von Laktase, einem Enzym zur Laktosespaltung, im Darm von Erwachsenen möglich machte. Begründet wird diese Annahme damit, dass in Ländern wie in Schwarzafrika oder Asien, wo Milch und Milchprodukte traditionell keine Grundnahrungsmittel sind, die Häufigkeit der Laktoseintoleranz bei über 90 Prozent liegt, weil diese Mutation nicht stattfinden musste.

Eine weitere Möglichkeit der Milchzucker-Unverträglichkeit kann auch im Zuge bestimmter Erkrankungen auftreten, vor allem bei Krankheiten des Darmes. In diesem Fall spricht man von einer sekundären, erworbenen Laktoseintoleranz.

Doch erklären diese beiden Möglichkeiten wirklich, warum in den letzten Jahren die Laktoseintoleranz ständig zunimmt? Hätte nicht, wenn in Mitteleuropa seit 7500 Jahren Milch getrunken wird, hier die Zahl der intoleranten Menschen kontinuierlich weiter abnehmen müssen?

ExtremNews hat in der Vergangenheit bereits schon zweimal über das Problem mit der Milch und dem damit verbundenen Leid der Kühe berichtet. Jedoch war bisher kein Milchviehhalter bereit, vor der Kamera über dieses Thema zu sprechen, da man Angst hatte Schwierigkeiten seitens der Verbände, Organisationen oder Behörden zu bekommen. Umso mehr freut es die Redaktion von ExtremNews, dass jetzt mit Friedel Kappes ein Bauer bereit ist, der sich schon mehrere Jahren intensiv mit diesem Thema beschäftigt, seine Erkenntnisse vor der Kamera darzustellen. Vielleicht haben hierdurch weitere Milchviehhalter den Mut von ihren Erfahrungen zu berichten, damit die Öffentlichkeit sieht, dass es sich dabei nicht um Einzelfälle handelt und die Behörden nicht mehr nur die Bauern dafür verantwortlich machen und bestrafen.

Für den Lebensmittelerzeuger Friedel Kappes kommt der Anstieg der Laktoseintoleranz gar nicht so überraschend. Den Hauptgrund hierfür sieht er in der Steigerung der Milchleistung durch spezielle Fütterungsmethoden. So erläutert Kappes im Interview ausführlich, wie die erhöhte Eiweißversorgung der Kuh die Leber und Nieren der Milchkuh über Generationen schleichend zerstört. Deswegen können die geschädigten Nieren den vermehrten Harnstoff nicht mehr filtern. Dieser tritt daher aus und findet sich in der Milch wieder, wie Friedel Kappes anhand Laboranalysen von zehn verschiedenen im Supermarkt gekauften Milchpaketen nachweisen konnte – übrigens auch bei Biomilch, denn das Thema betrifft auch Biobauern. ExtremNews hatte die Thematik bereist ausführlich im Beitrag „Die erschreckende Wahrheit über die hohe Milchleistung der Kuh“ behandelt.

Auch, dass es ein schleichender Prozess über mehrere Generationen ist, kann Milchviehbauer Kappes anhand von Recherchen in alten Fachbüchern belegen. So galt die heute in den Lehrbüchern dargestellte gesunde Niere 1960 als krank. Eine in den alten Lehrbüchern dargestellte gesunde Niere konnte Kappes beispielsweise selbst bei der Schlachtung eines anscheinend gesunden Tieres nicht finden, wie er im Videointerview sagt. Neben den Aussagen im Video finden sich weitere Informationen hierzu in dem Artikel „Das unberücksichtigte Leid der Kühe“, den ExtremNews im Januar dieses Jahres veröffentlichte.

Die Kühe leiden so stark unter der modernen Fütterung, dass sich die Lebenszeit von früher ca. zwanzig Jahre auf heute fünf Jahre verkürzt habe. Bei den Fachverbänden wird diese Entwicklung als Zuchterfolg gefeiert. „In Kanada“, erzählt Friedel Kappes, „bekommen die Kühe nur noch ein Kalb. Damit die Rasse nicht ausstirbt, greift man künstlich ein. Die möglichen Auswirkungen hiervon sind bisher unbekannt.“

Dass eine Milchleistung von 10.000 Litern auch ohne die Verkürzung der Lebenszeit einer Kuh möglich ist, zeigen Berichte aus den zwanziger und dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts von Ostpreußen. Nur wie damals die Kühe gefüttert wurden, interessiert scheinbar keinen.

„In Ostpreußen wurden“, wie Kappes im Interview sagt, „diese Werte ohne die Zugabe von Soja erreicht.“ Bei der Soja Fütterung geht es ebenfalls um ein riesiges Geschäft, wobei durchaus auch gewisse Firmen, die in der grünen Gentechnik beheimatet sind, ein Interesse an der jetzigen Entwicklung haben könnten – zumal gentechnisch veränderte Futtermittel hier erlaubt sind. Bedenkt man, welche Gefahren möglicherweise in der Gentechnik stecken, trägt dies sicherlich nicht zur Beruhigung bei. Nebenbei erwähnt hat ExtremNews gerade in dieser Woche von einer ausländischen Wissenschaftlerin, die einen großen amerikanischen Konzern der Branche besucht hat, erfahren, dass bei der Forschung keinerlei Studien bezüglich der Folgen gemacht werden. Man experimentiert sozusagen munter drauf los und schaut, wie Natur und die Lebewesen darauf reagieren.

„Einen weiteren Aspekt, der bisher nahezu unbeachtet geblieben ist, um gesunde Kälber zu bekommen“, sagt der Milchbauer, „sind Belastungen durch Elektrosmog, geopathische Störzonen und durch das Ausbringen von Stoffen in der Luft, wie es beispielsweise bei den sogenannten „Chemtrails“ geschieht.“ Bei allen Dreien hat er bisher durch Experimente zusammen mit Fachleuten Erfahrungen gesammelt. So konnte er zum Beispiel feststellen, dass nach der „Umpolung“ einer Wasserader die Kälber in dem davon betroffenen Stall wieder deutlich vitaler wurden. Auch ließen sich in seinem Futtermittel durch Analysen Bestandteile, die im Zusammenhang mit „Chemtrails“ stehen, finden.

Zusammenfassend sagt Milchbauer Friedel Kappes „sind wahrscheinlich mehrere Dinge für den schlechten Gesundheitszustand der Tiere verantwortlich. Nur leider interessieren sich die Behörden nicht dafür. Sie machen alleinig den Milchviehhalter dafür verantwortlich und werfen diesem ein falsches Management vor und wenn man nicht mehr weiter weiß, spricht man als letzte Maßnahme ein Tierhaltungsverbot aus.“

Kappes sieht daher, wenn die Entwicklung so weitergeht, die Milchwirtschaft am Ende und die Laktoseintoleranz weiter steigen: „Der Prozess kann nur gestoppt werden, wenn schnellstens die falsche Fütterung geändert wird, da Harnstoffe in der Milch nichts zu suchen haben!“

 

Quelle: http://www.extremnews.com/berichte/ernaehrung/1cf21558306368a

 

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