Immunsystem
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Unser Immunsystem

Alle Organismen auf unserem Planeten verfügen über ein sogenanntes Immunsystem, selbstverständlich auch der menschliche Körper. Ja, man kann sagen, dass unser Immunsystem eines der kompliziertesten ist. Wo befindet sich das Immunsystem und welche Arbeiten erledigt es. Darauf will ich in diesem Aufsatz näher eingehen. Vielen ist nämlich nicht wirklich klar, wie dieses große Schutznetz in unserem Körper funktioniert.

Es handelt sich um ein komplexes Abwehrsystem gegen alle möglichen Krankheitserreger und Mikroorganismen wie Parasiten, Viren, Bakterien und auch Fremdstoffe und Eindringlinge, mit denen unser Organismus im Tagesverlauf in Berührung kommt. Dieses System hat nur einen Zweck, unsere Gesundheit zu schützen.

Kommt es zu einer Infektion in unserem Körper setzt das Immunsystem einen Reinigungsprozess in Gang, das möchte ich an einem Beispiel verdeutlichen:

Krankheitserreger sind in unseren Organismus eingedrungen und sind natürlich bestrebt, sich zu vermehren. Idealer Weise funktioniert diese Vermehrung am besten auf Schlacken oder abgestorbenen Zellen. Wir können unserer eigenes Immunsystem tatkräftig unterstützen, wenn wie unser Immunsystem „pflegen“. Wir vermeiden Schlacken durch eine gesunde Ernährung!

Wenn wir Fastentage einlegen, Entschlackungskuren machen, ja selbst beim Trinken reinen Trinkwassers wird der Lymphfluss beschleunigt und der Stoffwechsel aktiviert.

Wenn ich schreibe „reines Trinkwasser“ so sind damit nicht Säfte, Kaffee, Tee oder Erfrischungsgetränke gemeint, auch wenn diese zu über 90 Prozent aus Wasser bestehen, so sind sie dennoch durch die Bank harntreibend – also entwässernd.


Das Immunsystem besteht eigentlich aus zwei Systemen

Man unterscheidet das organbezogene Immunsystem und das Haut- und Schleimhaut assoziierte Immunsystem.


Werfen wir einmal einen Blick auf diese unterschiedlichen Immunsysteme

Die Quelle aller Abwehrzellen des menschlichen Körpers ist das Knochenmark. Ständig werden weiße Blutkörperchen gebildet. Sie zirkulieren im gesamten Blutkreislauf und übernehmen die Aufgabe des Wächters – sie sind quasi die Polizei in unserem Körper. Zu diesen weißen Blutkörperchen gehören auch die Leukozyten und die Lymphozyten. Lymphozyten sind eine Untergruppe der Leukozyten. Ihre Hauptaufgabe besteht in der gezielten Abwehr von Fremdstoffen insbesondere von Infektionserregern. Ihre Aktivität richtet sich aber auch gegen veränderte körpereigene Zellen z.B. Tumorzellen.

In der Thymusdrüse erhalten die Abwehrzellen ihre Prägung. Diese Drüse sitzt nicht etwa irgendwo in unserem Gehirn, sondern direkt unter unserer Brustplatte. Dort lernen die Leukozyten und Lymphozyten, körpereigenes Zellgewebe von Fremdkörpern zu unterscheiden.

(Die Thymusdrüse – und das wissen die Wenigsten – können wir selbst aktivieren und zwar durch „Klopfen“. Klopfen Sie etwa eine Minute lang mit den Fingerspitzen oder auch mit der Faust sanft auf diesen Punkt. Die Drüse sitzt etwa 4 Finger breit in der Körpermitte unterhalb der Halskuhle. Klopfen Sie ruhig auch mehrmals am Tag darauf. Das tut gut und hilft auch, Stress abzubauen.

Probieren Sie es einfach einmal aus, wenn Sie nach einem längeren Arbeitstag müde und kraftlos nach Hause kommen, klopfen Sie etwa eine Minute auf Ihre Thymusdrüse. Schon nach kurzer Zeit spüren Sie die Wirkung: Sie werden hellwach und konzentriert und können das Vorgenommene problemlos erledigen.)

Lymphknoten, Milz, Mandeln, Blinddarm sind weitere wichtige Organe, die für die Speicherung der Immunzellen verantwortlich sind.

Erreger werden durch die Lymphknoten entsorgen

Die Lymphknoten sind sozusagen eine Art "Filterstation" für die Lymphe (Gewebswasser). Jeder dieser Knoten ist für die Aufnahme und Filterung der Lymphe einer jeweiligen Körperregion zuständig. Lymphknoten entsorgen Erreger; Zellbruchstücke, entartete Zellen und sind bei akuter Infektion aufgrund der erhöhten Ausscheidung vergrößert und manchmal sogar vereitert, druckempfindlich und schmerzen.

Das größte Lymphorgan ist die Milz

Die Milz speichert Lymphozyten und Thrombozyten (Blutplättchen) und Makrophagen (Fresszellen) und baut überalterte Blutzellen und Gerinnungsprodukte ab. Sie ist auch in der Lage, Stoffwechselprodukte (Schlacken, Gifte) die nicht ausgeschieden werden können, einzulagern. Wer sich für das Thema entgiften und Schwermetalle ausleiten interessiert und solche Therapien anwendet, tut seiner Milz damit einen großen Gefallen.

Die Mandeln

Die meisten Krankheitserreger, die bei der Mund- und Nasenatmung eindringen, lösen bereits hier in den Mandeln eine erste, frühe, spezifische Abwehrreaktion aus. Das liegt daran, dass sie das lymphatische Gewebe der Mandeln passieren müssen, die rund um den Rachenraum angeordnet sind. Dort befinden sich die Rachenmandeln, die beiden Gaumenmandeln und die Zungenmandel.

Bei starkem Kontakt mit Krankheitserregern werden sehr viele Lymphozyten gebildet und die Mandeln schwellen an. Dadurch kann es zu einer Spannung der bindegewebigen Kapsel der Mandeln kommen. Das bedeutet dann oft heftige Schmerzen, wie sie für eine Angina – sprich Mandelentzündung typisch sind. Es ist daher fatal, mit welcher Leichtsinnigkeit früher den Patienten ohne viele Bedenken die Mandeln entfernt wurden. Heute ist die moderne Medizin eher auf die Erhaltung dieses wichtigen Organs bedacht.

Der Blinddarm

Dieser Wurmfortsatz (Appendix) ist ein etwa neun Zentimeter langes Anhängsel des Blinddarms, in dem zahlreiche Lymphfollikel zu finden sind. Somit kommt ihm eine wichtige Aufgabe bei der Immunabwehr zu. Eine Entfernung des Blinddarms heißt immer, dass das Immunsystem zusätzlich geschwächt wird.

Eine Symbiose vieler Organe

Unser Organismus ist ein äußerst komplexer Vielzeller, daher ist es wichtig, dass alle diese Immunorgane miteinander arbeiten und fein abgestimmt ihre Arbeit verrichten. Die frei beweglichen Immunzellen - die Lymphozyten und Makrophagen (Fresszellen) - verteilen sich im Blutstrom, in den Lymphgefäßen und in den Geweben über den ganzen Körper.

Das Haut- und Schleimhaut assoziierte Immunsystem mit einer gesamt-Oberfläche von etwa 500 Quadratmetern

Das äußere Hautsystem steht mit dem Schleimhautsystem im Körper in Verbindung und stellt einen wesentlichen Teil unseres Immunsystems dar. Hierzu gehören:

die äußere Haut (ca. 2m²;)

die Schleimhaut von Hals, Nase, Rachen (ca. 1m²;)

Bronchialschleimhaut (100 m²;)

Harnwege und Genitalschleimhäute (ca. 1 m²;)

die Schleimhaut des Darms (400 m²;)

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Unser Darm

Etwa 80 Prozent aller Abwehrzellen sind im Darmbereich zu finden. Darüber hinaus gehen von den Immunzellen im Darmbereich wichtige Impulse für das ganze Immunsystem aus. Über den Darm findet ein ständiges und notwendiges Immuntraining statt.

Unsere Darmschleimhaut hat den intensivsten Kontakt mit unserer Außenwelt - in Form von Nahrung mit seinen vielen unterschiedlichen Inhaltstoffen, durch Bakterien Pilzen, Viren und anderen Krankheitserreger; sogar psychische Belastungen wirken sich auf die Immunsituation im Darm aus.

Aus diesem Grund ist es wichtig, dieses Organ durch ein besonders engmaschiges immunlogisches Netz zu schützen. Daher befinden sich hier Massenansammlungen von Lymphknoten, die aus zahlreichen Lymphfollikel gebildet werden - auch als Peyer-Plaques bezeichnet. Bis auf einen kleinen Rest von nur zwanzig Prozent ist unser gesamtes Immunsystem hauptsächlich im Darm anzutreffen. Davon macht sich eigentlich niemand eine Vorstellung.

Der kranke Darm

Wenn unser Darm seine Aufgaben nicht mehr richtig wahrnehmen kann, kommt es für den Gesamtorganismus zu einer Katastrophe. Ist der Darm aber durch langjährige Fehlernährung geschädigt, verdreckt, verschleimt, dann wird er an der Erfüllung seiner zentralen Lebensaufgaben gehindert - was fatale Konsequenzen mit sich bringt - harmlos beginnend mit Durchfall und Verstopfung, unreiner Haut, zunehmendem Körpergeruch und Kopfschmerzen, können sich die Auswirkungen fortsetzen bis hin zu degenerativen Krankheiten und Tod.

Unterstützen Sie Ihr Immunsystem mit einer Darmreinigung

Fleisch, Milch, Zucker und Weißmehl, insbesondere Milchprodukte führen zu einer starken Verschleimung des Verdauungssystems, so dass oft schon der Verzicht auf Milch, Joghurt, Quark, Käse etc. einen enormen Fortschritt auf dem Wege zu einem besseren Körpergefühl darstellt. Sich etwa zehn Tage lang von diesen vier Nahrungsmitteln fernhalten, hilft dem Darm, sich zu reinigen und zu erholen. Ernähren wir uns diese zehn Tage von naturbelassenen Lebensmitteln, die möglichst wenig verarbeitet wurden, lassen wir uns beim Essen Zeit und kauen ausführlich, kommt unsere Darmflora wieder intakt. Sie werden es beim Gang zur Toilette gleich merken, denn dann riechen unsere Ausscheidungen kaum noch.

Die Darmreinigung gehört zu den elementarsten Grundlagen der Körperpflege - jeder Mensch sollte sie regelmäßig – zumindest zweimal im Jahr - durchführen, denn eine korrekte Darmreinigung gibt dem Körper erstmals eine Chance, sich von altem Unrat zu befreien, von dem er sich ohne äußere Hilfe nachweislich nicht befreien kann! Die Darmreinigung unterstützt das Immunsystem und stärkt dadurch die Abwehrkräfte.

Ein starkes Immunsystem steht im Zentrum unseres Wohlergehens. Mit einem starken Immunsystem können wir die meisten Krankheiten und Leiden, die unseren Weg kreuzen, abwehren. Ist unser Immunsystem aber aus irgendeinem Grunde schwach, werden wir sehr anfällig. Die ganzheitliche Medizin vertritt die Ansicht, dass Krankheiten nicht durch Viren und Bakterien verursacht werden, sondern durch ein geschwächtes Immunsystem. Ein schwaches Immunsystem jedoch kann jederzeit wieder gestärkt werden.

Das Immunsystem wirkungsvoll stärken

Es gibt ein paar ausgezeichnete Methoden, Ihrem Immunsystem unter die Arme zu greifen, statt es ständig neuen Überforderungen auszusetzen, können Sie es sozusagen wieder ankurbeln. Zehn Tipps möchte ich Ihnen heute vorstellen. Alles kann ohne großen Aufwand umgesetzt werden:

1. Frischer Zitronensaft macht den Körper basisch und damit unattraktiv für Bakterien und Viren

Beginnen Sie den Tag mit einer frischen Limette: Dazu raspeln Sie von einer tiefgefrorenen Limette etwa einen Esslöffel ab, geben ihn in ein Glas Wasser, welches Zimmertemperatur haben sollte. Die Limette mit ihren wertvollen Vitaminen und Enzymen das Milieu im Körperinnern basisch zu machen. Gleichzeitig entgiften Sie ihren Körper.

2. Kräuter, Heil- und Wildpflanzen entlasten und stärken das Immunsystem

Viele Kräuter, Heil- und Wildpflanzen können das Immunsystem einerseits durch ihre antibakterielle Wirkung entlasten, andererseits aufgrund ihres Reichtums an Mineralien und sekundären Pflanzenstoffen stärken und zu großartigen Leistungen befähigen.

Kräuter, Heil- und Wildpflanzen können Sie in Form von Tee (nie zu heiß zubereiten), Frischpflanzenpresssaft (aus dem Bioladen oder selbst gemacht), Zutaten im Salat oder in einem grünen Smoothie genießen. Für Kinder sollten Sie solche Kräuter auswählen, die nicht zu stark sind und von den Kindern selbst ausgesucht werden.

3. Ätherische Öle zur Entlastung des Immunsystems

Machen Sie sich kundig über die Wirkung ätherischer Öle. Diese sind bei der Entlastung des Immunsystems besonders wirkungsvoll. Probleme wie Akne, Hämorrhoiden, Analfissuren, Gürtelrose, Hautausschläge, Arthritis, Candida, Fußpilz und Nagelpilz können mit ätherischen Ölen behandelt werden. Dazu wird je ein Tropfen des ausgewählten ätherischen Öls in jede Fußsohle einmassiert. Diese Methode motiviert das Immunsystem und wirkt außerdem prophylaktisch gegen diejenigen Probleme, für die das ausgewählte ätherische Öl prädestiniert ist.

4. Rohes Obst und Gemüse mit seinen Antioxidantien sind eine große Stütze des Immunsystem bei feindlichen Angriffen

Ziehen Sie es wann immer möglich vor, Obst und Gemüse in roher statt in gekochter Form zu sich zu nehmen. Während gedünstetes Gemüse noch akzeptabel ist, sollten Sie gekochtes Obst wirklich niemals essen. Gekochtes Obst wird von den wenigsten Menschen wirklich vertragen. Es wird äußerst sauer verstoffwechselt und raubt dem Körper wertvolle Mineralien. Statt eine basische Grundlage zu schaffen, übersäuern Sie so nur den Körper, was wieder viele Erreger geradezu einlädt, sich festzusetzten und zu vermehren.

Ein gesunder Organismus hat schon Probleme, wenn Sie ihn mit erhitzten Früchten gemeinsam mit Getreideprodukten versorgen. In Obstkuchen, Pfannkuchen oder Crêpes mit Obstfüllung etc. kommt es im Verdauungssystem zu extremen Gärprozessen.

Rohes Obst aber und besonders rohes Gemüse ist reich an zellschützenden Antioxidantien. Diese Helfer machen schon im Vorfeld viele Angreifer (Chemikalien aller Art) unschädlich, so dass das Immunsystem durch sie deutlich entlastet wird. Essen Sie möglichst viel verschiedenfarbiges Obst und Gemüse.

Dunkle Erzeugnisse, wie zum Beispiel Beeren, Kohl und Broccoli sind besonders gut, ebenso wie Nüsse, Gerstensprossen, Knoblauch, Seetang und auch Spirulina. Spirulina ist eine Blaualge, die sehr nährstoffreich ist und als natürliches, außergewöhnlich bekömmliches und vollwertiges Nahrungsmittel gilt. Ebenfalls möchte ich hier an knackige Salate aus Moringa-Blättern erinnern.

5. Bevorzugen Sie solche Nahrungsmittel, die auch wirklich voller Energie stecken

Beim Einkauf Ihrer Nahrungsmittel sollten Sie besonders darauf achten, solche in den Warenkorb zu legen, die auch tatsächlich Ihre Abwehrkräfte antreiben können. Lebensmittel, die Ihr Immunsystem stärken, erkennen Sie an einem hohen Gehalt an Vitamin A, Vitamin C, Vitamin E, sekundären Pflanzenstoffen (z. B. Carotinoiden, Bioflavonoiden etc.), Zink, Selen und Omega-3-Fettsäuren. Entsprechende Angaben finden Sie in Lebensmitteltabellen. Es macht Spaß, sich jene Lebensmittel auszusuchen, die dem Körper auch die meiste Kraft geben.

6. Wasser spült Gifte aus dem Körper

Es ist wichtig, viel Wasser zu trinken. Ihr Urin sollte nur sehr leicht gelb gefärbt sein, ansonsten trinken Sie nicht genug. Eine der Hauptaufgaben von Wasser ist, Gifte und Stoffwechselschlacken auszuscheiden. Wenn Sie nicht ausreichend Wasser trinken, dann müssen manche Giftstoffe im Körper bleiben. Dort reichern Sie sich an und führen irgendwann zu gesundheitlichen Problemen. Wenigstens einen Tag in der Woche sollte ‚Entgiften‘ ganz oben auf der ‚To-do-Liste‘ stehen.

Wenn hier WASSER steht, dann ist übrigens auch WASSER gemeint, also gefiltertes Leitungswasser oder kohlensäurefreies Quellwasser – und nicht etwa Cola, Saft, Kaffee, schwarzer Tee, kohlensäurehaltiges Mineralwasser oder gar alkoholische Getränke, die sind nämlich durch die Bank harntreibend und entwässernd.

7. Im Schlaf arbeitet das Immunsystem auf Hochtouren

Wer mir erzählt, er käme mit drei oder vier Stunden Schlaf blendend aus, hat keine Ahnung von seinem Immunsystem. Denn im Schlaf entgiftet der Körper. Wenn sie ihm Schlaf vorenthalten, dann kann er nicht alle Gifte hinausbefördern und Ihr Organismus verkommt langsam aber sicher zu einer Art Müllhalde.

Je mehr Gifte und Müll sich in Ihnen sammeln, umso grösser ist die Wahrscheinlichkeit, dass Ihr Immunsystem bald überfordert sein wird und nur noch unzureichend funktionieren wird. Wer auch immer in der Nähe ist, ob Viren, Bakterien, Pilze oder Parasiten, bei einem geschwächten Immunsystem haben diese Schmarotzer ein leichtes Spiel und können sich leicht Ihres Körpers bemächtigen – Stück für Stück.

8. Das Immunsystem liebt frische Luft

Widerstandsfähigkeit kann sich antrainieren, allein wenn man bei jedem Wetter täglich zumindest eine halbe Stunde draußen im Freien ist. Es gibt für jedes Wetter entsprechende Kleidung und entsprechendes Schuhwerk – und sei es der Ostfriesennerz und ein paar Gummistiefel. Motivieren Sie die ganze Familie, das gleiche zu tun. Besonderen Spaß macht das, wenn das Wetter herrlich ist. Fast noch mehr Spaß macht es aber, wenn das Wetter wirklich entsetzlich ist. Wenn es wie aus Kübeln schüttet und in den Straßen das Wasser steht, können Sie sich wieder wie ein Kind fühlen.

Stapfen sie ruhig in jede Pfütze. Atmen Sie tief die vom Regen gereinigte wunderbare Luft ein. Lassen Sie den Regen in ihren Nacken tropfen und gehen Sie nicht eher nach Hause, bis Sie triefend nass sind. Wann haben Sie das letzte Mal den Regen auf der Haut gespürt? Es gibt kaum etwas Belebenderes und zu Hause warten trockene Kleidung und ein warmes Plätzchen.

9. Herzhaft Lachen

Lachen entspannt, also lachen Sie ausgelassen. Am besten auch dann, wenn Ihnen überhaupt nicht danach zu Mute ist – gemäß dem Motto: Humor ist, wenn man trotzdem lacht. Lachen verstärkt ganz signifikant die Aktivität der Abwehrzellen Ihres Immunsystems. Wer lacht, wird lockerer, baut automatisch Stress ab und bekommt eine ganz neue und für andere Menschen anziehende Ausstrahlung. Wer lacht, kann seinen eventuell problematischen Alltag von einem ganz neuen Blickwinkel aus betrachten. Lachen mobilisiert Kräfte und Energien, von denen manch einer gar nicht wusste, dass sie in ihm schlummern.

Und so findet derjenige, der lacht, plötzlich Lösungen, wo es zuvor nur Probleme gab. Probleme und Stress jedoch schwächen das Immunsystem.

10. Antibiotika schwächen das Immunsystem, Probiotika stärken es.

Falls Sie gezwungen waren Antibiotika einzunehmen, dann müssen Sie unbedingt etwas unternehmen, um ihre geschädigte Darmflora wieder aufzubauen. Antibiotika töten nicht nur unerwünschte Krankheitserreger, sie gleichen einem Rundumschlag und vernichten alle Mikroorganismen – ob gut oder böse – mit Ausnahme der Pilze.

Daher ereilt so viele Menschen im Anschluss an eine Antibiotikabehandlung eine Pilzinfektion. Beugen Sie daher vor und nehmen Sie sofort nach einer Antibiotikatherapie ein hochwertiges Probiotika-Präparat zu sich.

Jetzt, da Sie wissen, was Sie tun müssen, um Ihr Immunsystem auf natürliche Weise in eine uneinnehmbare Festung zu verwandeln, dürfte es kein größeres Problem für Sie sein, künftig noch die folgenden Kleinigkeiten zu meiden: Kaffee, Zucker, Süßstoffe, Zuckeraustauschstoffe, Zigaretten, Alkohol, Drogen, Fertignahrung und industriell verarbeitete Fette. (Essen Sie keine veredelte Waffenschmiere!)

Wenn Sie all diesen Vorschlägen folgen, ist es ziemlich unwahrscheinlich, dass Sie jemals ernsthaft krank werden. Zumindest hat bei Ihnen keine einzige Krankheit eine Chance, die gemeinhin aufgrund eines geschwächten Immunsystems entsteht.

Ein letzter Ratschlag vielleicht noch, erkundigen Sie sich nach der Herstellung von grünen Smoothies und googeln Sie einmal nach Probiotika. Beides ist sehr in der Ernährung sehr hilfreich bei der Stärkung des körpereigenen Abwehrsystems.

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