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Entgiftungsbericht einer MS-Patientin

Meine erfolgreiche Entgiftung



Die MS-Patientin Gracjana Malcherczyk berichtet:

 

Ich war an einem Lebensabschnitt angekommen, indem ich mich im meinen Körper nicht mehr gut fühlte.

Lustlosigkeit, ständige Kopf- sowie Nackenschmerzen, Antriebsschwäche, Müdigkeit- geprägt durch starke Schlafstörungen. Ich fühlte mich oft aufgebläht hatte einen Reizdarm, war auch selbst ständig gereizt, neigte dazu oft zu nörgeln, würde sagen, doch schon manchmal etwas aggressiv gewesen zu sein. Zudem hatte ich enorme Probleme mit der Haut (Pickel, rote Flecken); dies unterstützte mein Unwohlsein!

Ich besuchte diverse Ärzte, um mir Hilfe zu holen, doch nichts half.

Als ich nach jahrelangem Ärztemarathon die Diagnose MS bekam und aufgrund dessen anfing, Medikamente zu nehmen, die mir helfen sollten, fühlte ich mich immer schlechter.

Es ging steil bergab....

Es hieß, ich solle durchhalten aber mein Befinden wurde schlechter denn je.

Die Kinder mussten zurückstecken, arbeiten war ein Albtraum, es war alles höllisch anstrengend. Ich war der totalen Erschöpfung nahe - so konnte es nicht weiter gehen.

 

Es war an der Zeit etwas zu ändern!!!

Ich setzte alle Medikamente ab und begann das Internet und meine Bücher zu durchforsten.

Ich wollte mich von all den Lasten befreien, welche meinen Körper so träge und schwach machten. Mir wurde bewusst, dass das was ich meinem Körper zuführe, der Grundstock für dessen Existenz ist.

Der Satz „Du bist was du isst„ inspirierte mich.

Die Aufgabe für mich war nun; wie werde ich den ganzen Dreck los, der meinen Körper so belastete, mir die Kraft raubte und mich so runter zog.

Ich entschied mich für eine Entgiftung, um meinen Körper von allem zu befreien, was in belastete.

Da es aber verschiedene Arten der Entgiftung gibt, beschloss ich alles miteinander zu kombinieren um komplett alles zu reinigen.

 

Ich begann damit morgens den Mund mit hochwertigen Ölen zu spülen- aus der alten Heilkunst der Ayurveda, wie z.B. Sonnenblumen-Öl, Olivenöl oder Kokosöl. Ich entschied mich für das Sonnenblumen-Öl. Eine hervorragender Weg, um den Mundraum von Krankheitserregern zu befreien.

Ich spülte es ca. 10 Minuten in alle Richtungen, zog es durch die Zahnzwischenräume und spuckte es dann aus. Das Öl war dann weißlich und schaumig. Ich muss sagen es war gar nicht so ekelig, wie ich es mir vorgestellt hatte. Im Gegenteil, irgendwie angenehm - weich und wohltuend.

Als nächstes reinigte ich meine Schleimhäute mit einer Nasendusche, welche ich mir in einer Drogerie besorgt hatte. Dazu nahm ich handelsübliches jodfreies Tafelsalz zur Hand, füllte die Flasche mit warmen Wasser und einem halben TL Salz. Ich schwenkte es so lange bis sich das Salz auflöste und setzte die Flasche an die Nase.

Erst lies ich die halbe Flasche durch das eine Nasenloch laufen, dann die andere Hälfte durch das andere. Zum Schluss ließ ich immer ein kleines Schlückchen vom Salzwasser übrig, um meinen Rachen damit zu gurgeln.

Nachdem ich fertig war, putzte ich sanft die Nase und pflegte jedes Nasenloch mit einem Ohrenstäbchen, welches in Olivenöl getränkt war, die Innenwände der Nase. Es fühlte sich sehr gut an- frei und rein. Ich spürte wie die Luft viel angenehmer durch meine Nase strömte.

Erst jetzt putzte ich mir die Zähne- aber nicht mit einer handelsüblichen Zahnpasta, sondern mit einer natürlichen Sole Zahncreme, frei von chemischen Zusätzen!

Ich muss sagen, danach fühlte ich mich morgens viel wacher und frischer als sonst. Der Kopf war frei!

 

Nun ging es um die innerliche Reinigung.

Das erste, was ich am Morgen zu mir nahm, war ein Apfelessig-Morgentrunk nach Hildegart von Bingen, bestehend aus einem großes Glas warmen abgekochtem Wasser mit einem Esslöffel  naturtrüben Bio Apfelessig.

Der sollte auch immer bevorzugt werden da er noch alle Vitamine, Mineralstoffe und Enzyme enthält.

Der Apfelessig verhindert die Einlagerung von Umweltgiften im Gewebe und fördert die Ausscheidung. Gleichzeitig tötet er Fäulnisbakterien im Darm ab und wirkt sich positiv auf die Verdauung aus. Schmeckt auch gar nicht so schlimm wie es sich anhört. Hab es mir eher stechend im Geschmack vorgestellt, war es aber gar nicht.

Nach ungefähr 30 Minuten, in den ich allerdings nichts aß, folgte der dringende Wunsch, die Toilette aufzusuchen und es war anders als sonst. Danach fühlte ich mich satte zehn Kilo leichter, so unbeschwert.

Erst 1,5 Stunde später nahm ich die erste Nahrung zu mir. Diese bestand aus Rohkost, mit Leinöl / Olivenöl.

Zum Beispiel Tomatensalat, Möhrensalat etc. Ich habe stets das Gemüse für 30 Minuten in lauwarmes Wasser gelegt, damit sich die Stoffe, welche auf das Gemüse gespritzt wurde lösen.

Danach habe ich es nochmals mit frischem Wasser gewaschen und mit einem Papiertuch ordentlich abgerubbelt. Ich verzichtete auf alle anderen Lebensmittel wie Milchprodukte, Fleisch, Getreideprodukte und Obst (Obst enthält Zucker). Ich nahm ausschließlich Gemüse und Nüsse zu mir! Zwischendurch gab es einen Ingwer-Tee, 2 Gläser Wasser mit etwas Zitrone und ca. 2 Liter abgekochtes Wasser. Zudem auf den Tag verteilt noch einen Liter Heil – und Reinigungstee nach Eva Aschenbrenner bestehend aus 6 Kräutern.

Die waren:

-          Brennnessel- es wirkt blutreinigend und schwemmt die Gelenke aus.

-          Die Schafgarbe- reinigt den Magen und den Darm.

-          Johanniskraut- gut bei Schlafproblemen, Kopfschmerzen. Zudem wirkt es entspannt.

-          Die Ringelblume- unterstützt den Magen, Darm, Leber und Galle.

-          Walnussblätter- wirken blutreinigend und wurmtreibend. Und zu guter Letzt die Birkenblätter- diese wirken harntreibend, anregend, blutreinigend, ausschwemmend und fördern die Gallensekretion.

Abends ging es dann ins mit basischen Salzen angereicherte Badewasser für 20 Minuten bei 40 Grad und anschließend wurde die Haut mit einem doch relativ rauen Handtuch abgerubbelt, um sich von der alten Hautschicht zu befreien. Dann machte ich nochmals die Nasenspülung mit Salzwasser um die Schleimhäute zu reinigen. Gerade abends ist es besonders wichtig, den ganzen Dreck des Tages loszuwerden. Die Nase wurde auch wieder schön geölt und Zähne mit der Sole Zahnpasta geputzt.

Kein Shampoo, kein Duschgel und keine Lotionen. Die Haut sollte atmen, frei von jeglicher Chemie!

Noch einen Gute - Nacht – Apfelessigtrunk und recht früh den Tag beenden, damit der Körper sich in Ruhe regenerieren konnte. Was nach dem heißen Bad nicht schwierig war.

Und ich war überrascht- ich schlief gleich die erste Nacht ganz durch, wie lange nicht mehr. Am nächsten Tag fühlte ich mich schon besser. Ich war ausgeruhter, wacher und klarer im Kopf. Am zweiten Tag wiederholte ich das Ganze, nur mein Bad nahm ich dieses Mal nicht mit Meersalz, sondern Natron. Dadurch fühlte sich die Haut auch noch sehr gut an- weich und entspannt.

Am dritten Morgen wachte ich zufrieden und entspannt auf, irgendwie eigenartig, denn so hatte ich mich schon lange nicht mehr gefühlt. Aber es war fantastisch.

Alles erschien so einfach zu sein, ich war positiv.

Ich behielt die Entgiftung an dem Tag noch bei, genauso wie am ersten Tag, obwohl es mir schon wesentlich besser ging!

Aber drei Tage sollten es schon sein und im Grunde fiel es mir gar nicht schwer, wenn man die Befreiung spürt, der man Schritt für Schritt näher kommt.

Vor allem den langen Schlaf empfand ich als sehr regenerierend, erholsam und unterstützend. Ich fühlte mich immer besser, ich war geistig wacher, nicht mehr so vernebelt im Kopf. Alles fühlte sich leichter an - ich war leichter. Die Kopfschmerzen waren weg, ich war erneuert.

 

Wie neu geboren - ich lebte auf.

Ein neuer Körper – neues Lebensgefühl kam auf, ich wurde kommunikativer, lebendiger und begann alles positiver zu sehen.

Ich hätte nicht gedacht, dass eine Entgiftung solche positiven Auswirkungen mit sich bringt und so schnell gehen kann.

Wobei ich denke, dass es bei einem Menschen mit (damals) 48 kg relativ zügig geht, denn da sind vielleicht noch nicht so viele Schlacken im Gewebe deponiert. Diese Entgiftung kann auch bedenkenlos auf mehrere Tage ausdehnen werden!

Nach der Entgiftung wäre es ja nicht gerade vorteilhaft all die alten Gewohnheiten wieder aufzunehmen - somit änderte ich einiges.

Ich entsorgte meine pflegenden chemischen Kosmetik- und Pflegeprodukte und wechselte auf möglichst parfümfreie, natürliche, dem PH-Wert 5,5 der Haut entsprechende seifenfreie Produkte!

Auch der Weichspüler musste weichen. Zum Putzen benutzte ich nur noch Essigreiniger und Spülmittel und alle Duftsteine und Sprays wurden entsorgt.

 

Zu guter Letzt hatte ich mich dazu entschieden meine Ernährung umzustellen; und zwar dauerhaft!!!

Was sicherlich nicht einfach war aber mich definitiv zu noch mehr Wohlbefinden und einer besseren Lebensqualität führte.

Es war das Beste was ich hätte jemals tun können. Seither geht es mir fantastisch; ich bin fitter, glücklicher denn je - mein Körpergefühl ist enorm positiv gestiegen und ich bin geistig viel aufnahmefähiger. Zudem hat sich meine Haut extrem verbessert, mein Reizdarm Syndrom gehört der Vergangenheit an und so gut wie alle MS bedingten Störungen sowie Symptome sind weg. Ein neues Leben.

Ich hoffe, dass ich mit meinen Erfahrungsbericht andere ermutigen kann, etwas in ihrem Leben zu ändern, für eine bessere Lebensqualität! Es ist das definitiv wert.

Vielen Dank

Gracjana Malcherczyk

 

Viele andere MS-Patienten schreiben mir, dass sie mit der Paläo-Diät sehr gute Erfahrungen machten, andere haben nahezu völlig auf Rohkost umgestellt. Hier der Link zu meinem Buch „Heilen durch Essen“: http://www.amazon.de/gp/product/B00LTA7WLA?*Version*=1&*entries*=0

 

An dieser Stelle möchte ich auch besonders auf den Expertenbericht über das Entsäuern des Körpers hinweisen:

http://www.arztempfehlen.eu/de/aktuelles/entsaeuerung/


 

 


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