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Glutenfreie Kohlenhydrate für eine bessere Gesundheit

Folgende Symptome wurden besser oder verschwanden ganz durch Weglassen von Weizen (Gluten):

Rheumatoide Arthritis, dauernd verstopfte Nase, Mandelentzündungen, Myome, Gewebeschwellung, prämenstruelles Syndrom, Müdigkeit, Denkstörungen, ernste geistige Verwirrung, Gelenk- und Muskelschmerzen, Allergien (Heuschnupfen, Asthma, chronische Bronchitis oder Husten), hoher und niedriger Blutdruck, Übergewicht, Migräne, Herzrhythmusstörungen, hoher Cholesterinspiegel, Infektanfälligkeit, Darmstörungen (auch Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Durchfälle, chronische Verstopfung, Hämorrhoiden, häufiges Wasserlassen, Augentränen oder Trockenheit, Ohrbeschwerden, Durchblutungsstörungen, MS und viele andere.

Weizen kann auch bei Menschen, die nicht unter einer Gluten-Intoleranz leiden, zu Entzündungsreaktionen führen.

Natürlich sind viele Menschen heute verwirrt und fragen sich, was sie dann überhaupt noch essen dürfen, gerade wenn sie sich nach einem gesunden Körper sehnen. Es wird in der Zukunft auch bestimmt nicht leichter werden, wenn man sich einigermaßen gesund ernähren möchte. Nun, zunächst einmal sind Kohlenhydrate nicht unbedingt  nötig, um den Körper mit Kraftstoff zu versorgen, da der Körper tatsächlich effizienter ohne Blutzucker-Höhen und -Tiefen arbeitet, nämlich wenn man ihn in erster Linie mit gesunden Fetten und Proteinen anheizt und die Aufnahme von Kohlenhydraten einschränkt. Dennoch haben die meisten Menschen immer wieder Gelüste nach irgendetwas Süßem. Fakt ist auch, wenn man aktiv ist und trainiert, können die richtigen Arten von Kohlenhydraten sogar vorteilhaft für das Aufrechterhalten der Muskelmasse und Ihres Stoffwechsels sein.

Deshalb hier 3 Getreide- und glutenfreie Kohlenhydrate für die und Anregung des Stoffwechsels – und die resultieren nicht in Bauchfett:

1. Quinoa – auch unter dem Begriff Inka-Reis bekannt

Quinoa ist vielleicht eine der besten pflanzlichen Eiweißquellen auf der Welt. Was Quinoa so einzigartig macht, ist, dass die kleinen Körnchen alle neun essentiellen Aminosäuren enthalten, was für ein pflanzliches Lebensmittel äußerst ungewöhnlich ist. Der Mineralienreichtum von Quinoa schlägt den unserer üblichen Getreidearten um Längen. Außerdem ist das leckere Inka-Korn glutenfrei und kann daher sowohl bei Getreideunverträglichkeiten als auch bei Problemen mit Candida-Infektionen problemlos gegessen werden.

Quinoa ist ein glutenfreies Saatgut (ähnlich einem Getreidekorn, aber dennoch ein Saatgut), welches doppelt so viel Protein wie brauner Reis enthält und gleichzeitig einen höheren Fasergehalt und einen niedrigeren glykämischen Wert hat.

Quinoa ist nicht nur eine sehr gute niedrig glykämische Kohlenhydratquelle, sondern gleichzeitig auch noch reich an Mangan, Magnesium, Kalzium, Kupfer, Eisen, Phosphor, Vitamin E und mehreren B-Vitaminen.

Nicht nur das, Quinoa enthält das gesamte Spektrum an Aminosäuren und ist somit ein komplettes Protein, nicht wie andere Körner, die nur unvollständiges Protein enthalten. Quinoa ist in verschiedenen Formen erhältlich, darunter "flockenartig" und so ähnlich wie
Vollkornreis.

Quinoa kann als Haferflocken-Ersatz schon zum Frühstück verspeist werden, aber macht sich auch gut in Salaten, Eintöpfen oder als Beilage zum Mittag- oder Abendessen.

2. Buchweizen (ja, es ist glutenfrei und hat nichts mit Weizen zu tun)

Der Buchweizen ist eine Knöterichpflanze, die im Laufe der Jahrhunderte ihren Weg von der Mongolei zu uns gefunden hat. Der Name kommt von der Bucheckern-Form der Samen und von der Nutzung dieser Samen als Getreide, auch wenn der Buchweizen keine Ähnlichkeit mit Getreide oder Gräsern hat. In der Volksheilkunde eher zur Stärkung durch den Buchweizensamenbrei genutzt. Der Tee aus dem Kraut wurde meist nur als sanftes Schlafmittel genutzt.

Der wichtigste Inhaltsstoff ist aber das Rutin, das die Mikrozirkulation in den Blutgefäßen verbessert und die Gefäßwände positiv verändert. Entdeckt wurde diese Buchweizen-Eigenschaft erst in den 1970ern. Damit ist der Buchweizen eine der neusten Heilpflanzen und war Arzneipflanze des Jahres 1999 um die Bekanntheit zu fördern.

Eine Kur mit Buchweizentee ist wunderbar geeignet um Durchblutungsstörungen und Krampfadern zu verhindern, wichtig für Menschen, die viel stehen müssen.

Buchweizen ist technisch gesehen auch ein Saatgut und kein Getreidekorn. Viele denken irrtümlich, dass Buchweizen eine Form von Weizen ist. Dem ist allerdings nicht so, was Buchweizen absolut glutenfrei macht, solange Sie 100% Buchweizenprodukte kaufen 
und nicht diejenigen, die Weizen und Buchweizen kombinieren.

Buchweizen hat in der Regel mehr Protein und Fasern als die meisten Körner und zudem einen niedrigeren glykämischen Wert. Für den Anfang empfehlen wir die Buchweizenpfannkuchen! Sehr lecker. Oder noch besser, machen Sie einen Stapel Pfannkuchen mit einer Mischung
aus Buchweizenmehl, Mandelmehl und Kokosmehl für ein perfekt ausgewogenes Kohlenhydrat/Protein/Fett-Profil.

3. Beeren und Kirschen

Beeren wie Heidelbeeren, Brombeeren, Himbeeren und Kirschen sind einige der BESTEN Kohlenhydratquellen, die Sie essen können. Anders als Körner, die die verdauungsschädliche Antinährstoffe enthalten können, gibt es bei Beeren oder Kirschen im Grunde keine Nachteile.
Sie sind reich an Ballaststoffen, enthalten wertvolle Antioxidantien, haben einen extrem niedrigen glykämischen Wert und liefern Ihrem Körper trotzdem eine angemessene Dosis an nützlichen Kohlenhydraten, inklusive Mikronährstoffen. Eine Win-Win Situation für Ihren Bauch, sofern Sie abnehmen wollen und natürlich Ihre Gesundheit.

Wenn Sie zu der Sorte Schleckermäulchen gehören, die nach dem Essen etwas Süßes brauchen, dann versuchen Sie es doch mal mit einer Schüssel gemischte Beeren. Auch als Snack sind gemischte Beeren und griechischer Jogurt ein Hit.


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